OFF BEAT 5

Künstler_innen Statements

Raum Erdgeschoss: Barbara Schmidt

„Silvestria“ – Auswahl
In meiner Stillleben-Fotoserie „Silvestria“ (lat. waldige Gegenden) arrangiere ich Dinge von morbider Schönheit zu bühnenartigen Kompositionen. Fragile Naturmaterialien und von Menschen geschaffene Gegenstände erhalten in meinen Arbeiten neue, rätselhafte Bedeutungen, sodass sie ein ästhetisches Eigenleben führen. Ich verstehe die Fotografie nicht in ihrer ursprünglich abbildenden Funktion, sondern gestatte diesem Medium, Surreales abbildend einzufangen. Weiterführende Info

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Eingang und Raum Erdgeschoss: Jörg Strobel

„iOSlation“ / „Behind the screen I / „Zeichnung“
Meine Ölgemälde stammen aus dem aktuellen Zyklus „Weltwechsel“ und beschreiben eine Welt im Wandel. Der Betrachter ist mit der Frage konfrontiert, was ist Realität und was ist Utopie? Mit einer inhärenten Mischung aus Dystopie, Faszination und kühler Distanz thematisiere ich die rasanten Veränderungen hin zu einer neuen Gesellschaft. Wir sehen entrückte Menschen, verstummt hinter einer Scheibe oder versteckt in einer Ecke, das Körperliche verdrängt durch eine immer stärker digitalisierte Welt. Weiterführende Info

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Raum Erstes Obergeschoss: Andrea Simon

„aus sich raus_Gestalt_Figur“
Die Video-Raum-Installation beschäftigt sich mit Transformation. Heumutanten bevölkern anders gemeinte Orte. Woher kommen sie, was haben sie vor, nehmen sie uns mit? Auf jeden Fall sind sie wesenhaft, beseelt und bleiben unberechenbar. Die Idee der Graswurzel Bewegung spielt ebenso eine inspirative Rolle wie die Notate von Joseph Beuys. Skulpturengruppe, Inszenierungen, Videoeffekte: Andrea Simon. Videokamera/Schnitt: Joachim Hopp. Performance: Sybille Dömel, Andrea Simon. Fotografien: Ina Peters. Weiterführende Info

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Turm Zwischengeschoss: Petra Straß

„My soul can travel where my body can’t go“ / „What ever happend to Baby P. in the jungle“
Die ausgestellten Bilder sind erweiterte Selbstporträts durch unterschiedliche Tiere, die u. a. gehalten, gestützt und geschützt werden. Sind es Traumreisen, Innenwelten oder ganz reale Erlebnisse, die diesen Bildkonstruktionen zugrunde liegen? Hybride eines Lebens, die sich hinter geschlossenen Augen zeigen und sichtbar werden – poetische Erzählungen über Gelingen und Scheitern, Verletzung und Heilung, Zartheit und Brutalität. Es sind malerische Selbstinszenierungen, die Widersprüchlichkeit als vielfältige, existenzielle Erfahrungen erlebbar machen. Weiterführende Info

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Raum Erstes Obergeschoss: Thomas Grimberg

„The Look OF Food“
Als ehemaliger Werbefotograf greife ich in dieser Serie auf die Strategien der werblichen Produktfotografie zurück, um sie im gleichen Atemzug zu parodieren. Ich thematisiere hier die Künstlichkeit und den Verpackungswahn der Lebensmittelindustrie in unserer westlichen Gesellschaft. Die eigentliche Geschichte und Funktion der Lebensmittel, selbst des Fleisches, tritt in den Hintergrund, sie werden vielmehr zu steril verpackten Objekten rein ästhetischen Interesses. Weiterführende Info

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Raum Erstes Obergeschoss: Romana Menze-Kuhn

„Altkönig1 und Altkönig2″/ „Taunus7″/ „nature7-9“
Seit der Pandemie unternehme ich vermehrt Wanderungen in meiner Umgebung, in den Taunus, in die Wälder Österreichs und nehme die Zerstörung der Natur wahr. Zeichnerisch und fotografisch lege ich Erinnerungsskizzen an, um sie dann im Atelier in Malerei zu verwirklichen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Covid19, dem Klimawandel und der Umweltzerstörung? Der unschuldige Blick auf die Natur in der Kunst hat sich gewandelt zur emotionalen Beobachtung der Natur, mit wissenschaftlichem Forschen. Weiterführende Info

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Turm Dachgeschoss: Yuriy Ivashkevich

Herbst“/ „Herbst II+III“ / „20. Oktober“ / „Frühling I“ / „Ein Tag im September“ / „Apfelgarten“
Die ausgestellten Werke stellen eine Auswahl aus meiner neuen Bildserie „Sonntagsspaziergang“ dar. Sie besteht aus Aquarellbildern im Mittelformat. Die Themen Mensch und Natur und Die Schönheit der Natur waren die Treiber für das Schaffen der Werke. Die Bilder sind hauptsächlich in der Maltechnik Lasurmalerei gemalt, welche durch den Reichtum der vielen Farbnuancen die besondere Atmosphäre in den Bildern ausmacht. Weiterführende Info

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