OFF BEAT 7

Künstler_innen Statements

Raum rechts: Marten Großefeld

„after Sandy“ / „Vielfüßer“ / „Quader-Puzzles“

Wie schon im Künstlerkommentar zu den Arbeiten aus „Off Beat 4“ beschrieben, sind „after Sandy“ und „Vielfüßer“ Bilder, deren Entstehungszeit sich über mehrere Jahre hinzog. Sie sind nun mehr als die Idee einer Geschichte, sie haben selber eine und erzählen diese. Auch die Serie „Quader-Puzzles“ erzählt. Beruhend auf Bild-, Ton- und Schriftmaterial, mit dem mir Menschen ihre persönlichen, ganz unterschiedlichen Eindrücke aus der Pandemiezeit schickten, schuf ich künstlerische Umsetzungen in kleinformatige Malereien, um ein lebendiges Stimmungsbild wiederzugeben. Weiterführende Info

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Raum rechts: Andrea Simon

„Aneignung_Illuminations Var. 1 od. 2“
Kernprojekt der Audio Rauminstallation sind 20 kurze Prosagedichte frei nach Arthur Rimbaud. Appropriation Art am Textkörper. Die Lyrik entstand im Winter 2021 und wurde von mir selbst im Tonstudio eingelesen. Scannen Sie den QR Code und lauschen Sie. Interdisziplinär war das Projekt durch seine Fotoserie „Illuminations“, einer Skulptur und einer Raumgruppe, variabel 1-3 Tische und Spuckschutzscheiben, auf welche die Texte quasi geatmet wurden. Es geht um Licht, Transparenz, Durchblick, Lichtverlust und Schweifen. Weiterführende Info

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Raum rechts: Petra Straß

„Sturmhaubentaucherin“ / „Hofnärrin“ / Kostümobjekte
Seit 2018 arbeite ich an der Umsetzung des Projektes Seelenwanderung. Das Ende der Zeit. FORMWANDEL. (AT) Im Zentrum steht mein Interesse an mittelalterlichen Totentänzen und an Darstellungen, welche die Anwesenheit des Todes im Leben (Vanitas) visualisieren. Ich beziehe mich auf die ikonografische Tradition dieser Bilder und reichere sie mit persönlichen Inhalten an. Es entstehen theatrale Figuren und fiktive Identitäten als Selbstinszenierungen, dokumentiert durch professionelle Studiofotografie. Weiterführende Info

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Raum links: Jörg Strobel

„Echodome“/ „Neues Land“/ „Halbgesicht mit Blumen“/ „Idolum Devotio 1+2“
Meine Ölgemälde stammen aus dem aktuellen Zyklus „Weltwechsel“ und beschreiben eine Welt im Wandel. Was ist Realität und was ist Utopie? Wir werden stille Beobachter eines digitalen Schlaraffenlands und erinnern uns an Platons Höhlengleichnis, nur die Schattenbilder sind zu Pixelbildern geworden. Wir verstehen den symmetrischen Kubus mit spritzenähnlicher Spitze als mögliches Sinnbild einer neuen Religion, während wir vergebens im „Halbgesicht mit Blumen“ die Mimik zu erkennen suchen. Weiterführende Info

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